21.08.2019

habe sartre – der ekel angefangen, eine fiktive tagebucherzählung. im zweiten eintrag wird beschrieben wie der protagonist (ein einsamer historiker, na klar) angst davor hat, einen papierfetzen aufzuheben. bisher hatte er immer gerne papierfetzen aufgehoben. es ist ein sehr schöner eintrag über die angst vorm aufheben von papierfetzen und das papierfetzen-aufheben im allgemeinen. mehr kann ich noch nicht sagen.

ansonsten scheint der sommer müde, die luft macht lust auf herbst. ich selbst sitze in unterschiedlichen intervallen und wechselnden tages- und nachtzeiten mehr oder weniger müde mehr oder weniger verzweifelt vor diversen worddokumenten, bin froh dass ich nicht in der stadtstadt bin, jogge zufrieden durch den wald der vorstadt, der den beginnenden transitzustand der jahreszeiten unbeeindruckt zur kenntnis nimmt oder liege mit blick auf sonnenblumen in der hängematte.

ein schon älterer gedanke poppt dabei immer wieder auf: sonnenblumen sind blumen, die aussehen, als würden sie sich nicht so viele gedanken machen.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s