11.03.2019

gestern mit p. über kindheit geredet und über kindergartenzeit. deswegen heute noch ein paar mal an meine kindergartenzeit gedacht, die von rindenmulchbergen, alten bauwagen und knäckebrot mit erdbeermarmelade, vor allem aber von den wiesenpiss-geschichten geprägt war, die ich mir mit p. und p. erzählt habe.

wir haben diese figur – wiesenpiss – erfunden, oft in einer ecke gesessen und uns geschichten ausgedacht, die immer mit demselben satz begannen: morgens halb sechs, der wecker klingelt. frau (ich hab leider ihren namen vergessen und muss p. fragen, die es bestimmt noch weiß, ich glaube müller?) haute mit dem wecker auf die scheiße.

frühkindlicher fäkalhumor, ich habe gestern schon zu p. (der ein anderer als der kindergarten-p. ist) gesagt, dass es eine lebensphase war, die ich ohne dumpfe nebengefühle als glücklich beschreiben würde und ich mir gut vorstellen könnte, dass es die glücklichste bleibt.

es ist ein bisschen pathosklebrig, aber auch roger willemsen hat mal gesagt: kann sein, dass es sich schon um der kindheit willen lohnt zu leben.