25.02.2019

gefühle der unruhe in mir seit gestern und sie gehen nicht weg. das ist dumm weil ich eigentlich hauptsächlich ruhen wollte hier und jetzt fahre ich morgen wieder und fühle mich eher unruhig.

durch diese gefühle konnte ich auch den besuch nur so mittel appreciaten, es war eigentlich alles schön und dann sitzen wir heute in so einem bistro und trinken irgendeinen frisch gepressten saft und es ist die situation wo man normalerweise entspannt so sitzt und trinkt und nickt und redet aber mir kam alles wahnsinnig banal vor und im ganzen sehr anstrengend.

sonst noch ein bisschen über sprache nachgedacht und wiederholt gemerkt dass ich bei texten, die mit häufiger verwendung von wörtern wie zb „dies“, „obschon“ oder „doch“ statt „aber“ arbeiten und in diesem speziellen altväterlichem duktus eigentlich ausschließlich von männern geschrieben werden, prinzipiell sofort aussteige. wem wollen sie damit genau einen runterholen, außer ihren versteiften egos?