16.02.2019: paris

an köln hbf roch es ein bisschen nach durchfall. dann in diesem dünnhäutigen modus von schlafmangel, vorabendresten und gutem wetter in den thalys gestiegen. die fahrt angenehm unspektakulär, fast sanft und sonnig, toll zum rausgucken, blinzeln und abwechselnd irgendwas und nichts denken. vom gare du nord ins 20. arrondissement gelaufen und die ganze zeit versucht nicht zu melancholisch zu werden, es ist ja nur ein ort, aber es hat mich direkt gekriegt und ich hab mich hineinbegeben in das feel komplett verkitschter erinnerung. dazu habe ich um es ins maximale zu peitschen hans unstern – paris gehört und war während dieses spaziergangs müde und glücklich in einem verhältnis von 30:70