13.02.2019

„erst wenn man alleine ist kann man sich selbst hören“ sagt M. und löffelt dabei graugelbe kartoffelsuppe aus einem weckglas was auf einer wackligen schieferplatte serviert wurde von einer lieben kellnerin. es sieht ein bisschen unpraktisch aber dafür superurban aus wie sie da löffelt. wir sitzen in einem café was insgesamt viel mit fake-freigelegter backsteinwand und fake-rohren arbeitet und es gibt viele pflanzen. wann ist eigentlich alles so floral geworden. ganz plötzlich sind immer überall pflanzen und alle lieben pflanzen. ich liebe auch pflanzen.

als wir das café verlassen reden wir noch darüber dass man raus muss aus köln sooft es geht, es ist ein kurzes aber schönes treffen.

es war ein normaler tag und alle haben viel energie freigesetzt wegen der gleißenden sonne und dem blauen himmel aber ich war irgendwie langsam und bin da nicht mitgekommen, aber es war okay, ich hab die anderen mal machen lassen.