01.02.2019

das tolle an heute: der januar ist vorbei.

es war tauwetter und die narzissenköpfe  in der vase öffnen sich immer weiter, es wirkt jetzt fast ein bisschen erschrocken wie sie knallgelb mit gereckten hälsen und offenem visier auf der fensterbank stehen, so wie wenn jemand einen mit zu großen augen anguckt in einem gespräch und man kann den blickkontakt nicht halten, weil alles so groß und aufgerissen ist. bisschen naiv, die narzissen, und richtig unsympathischer name für eine blume.

zum mittagessen hiphop-interview auf youtube.

es ist freitagabend und  donald draper, werbetexter und hauptfigur in „mad men“, sagt in der allerersten folge den zweitbesten satz des tages:  „what you call true love was invented by guys like me, to sell nylons.” jetzt bei folge 4 und insgesamt angetan.

davor ist freitagnachmittag und beim spaziergang mit C haben ein paar leute ein picknick im park gemacht, ich musste irgendwie an die narzissen denken.

außerdem musste ich an tauwetter in paris vor einem jahr denken, was im endeffekt so ist wie tauwetter in köln, nur nicht so poetisch: eine aufgeweichte express-ausgabe im grauen schneematsch titelt, dass die dschungelkönigin jetzt in die domstadt zieht.

beim spaziergang sagt C den erstbesten satz des tages: „heute morgen aufgewacht und gedacht: gran canaria“.

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